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Die Jugendbezirksliga lieferte heute im Spiel gegen die starken Gettorfer ihr Meisterstück ab. In den ersten Saisonspielen konnte schon ein gutes Punktepolster gegenüber allen Verfolgern erspielt werden, nun galt es, auch im Schlussspurt nicht nachzulassen. Maximilian, Mila, Florian, Mikka und Simon ließen aber nichts anbrennen und spielten einmal 2-2 und einmal 3-1. Damit wurde drei Spieltage vor Ende schon die Meisterschaft gesichert!
Herzlichen Glückwunsch!

An einem eisigen Wintertag im Februar machten sich mit Julius, Mila, Artjom, Chris und Bjarne auf den Weg ins ferne Neumünster um beim KJUST Ruhm und Ehre zu erringen. Artjom und Julius konnten dabei gute Plätze im vorderen Mittelfeld besetzen, das sind gute Ergebnisse in ihrer ersten Spielsaison. Bjarne setzte seine Erfolgsserie fort und konnte schon wieder auf dem Podest landen, diesmal mit der Silbermedaille in der Klassenstufe 9-13. Chris überragte das ganze Turnier. Er ließ sich auch von Oberstufenschülern nicht stoppen und gewann alle sieben Partien. Gold in der Klassenstufe 5-8! Die große Überraschung aber lieferte Mila ab. Sie geht zwar noch auf die Grundschule, darf aber dort nicht mehr starten, da sie schon zu stark ist. Also musste sie bei den weiterführenden Schulen antreten. Dort ließ sie sich nur kurz von Chris abbremsen, fegte dann aber reihenweise stärker eingeschätze Gegner vom Brett. Das bedeutete am Ende die Silbermedaille!
Herzlichen Glückwunsch an alle!

Kieler Förde mit Ehrendeckmal

Sechs Punkte – das ist die magische Marke für die Normkandidaten. Um dieses Ziel zu erreichen, braucht es beispielsweise sechs Remis und drei Siege. In einem Teilnehmerfeld mit einem ELO-Durchschnitt von 2350 ist das alles andere als eine leichte Aufgabe.

Zur Turnierhalbzeit zeichnet sich bereits ab, wer noch in Schlagweite liegt – und für wen der Traum von der Norm zumindest bei diesem Turnier vorerst geplatzt ist. Nach dem Doppelrundentag mit den Runden vier und fünf lohnt sich ein genauer Blick auf die Tabelle.

            Kieler Förde mit Kieler Leuchturm

 

Auffällig: Acht Spieler konnten bislang genau eine Partie gewinnen, nur zwei kommen auf drei Siege. An der Spitze steht Vitus Medhus – gemeinsam mit Oleg Kornnev (SV Werder Bremen). Am Donnerstagnachmittag trafen die beiden im direkten Duell aufeinander. Wer ihre Eröffnungsrepertoires kennt, rechnete früh mit der Berliner Verteidigung – und genau so kam es. Bereits nach 13 Zügen einigte man sich auf Remis. Zuvor hatten beide jeweils einen halben Punkt gegen Mykola Korchynskyi abgegeben. Nun läuft es auf ein Fernduell hinaus, bei dem Medhus nach Papierform das etwas leichtere Restprogramm vor sich hat.

 

Überraschungen am Donnerstag

Jasper Holtel - Jeppe Hald Falkesgaard

Der Donnerstag brachte jedoch auch unerwartete Resultate. In der Vormittagsrunde gelang Bjarne Vollbehr nach einem punktlosen Start ein wichtiger Sieg gegen Michael Kopylov. In der Diagrammstellung fand er den gewinnbringenden Zug 19.Se5. Nach 19…Sxg2 20.Dxf7+ Kh8 21.Dxe8+ Txe8 22.Sf7+ entstand eine klar gewonnene Stellung.

Am Nachmittag legte Bjarne nach: Gegen Vojtech Plat erkämpfte er sich in einer von hoher Genauigkeit geprägten Partie ein Remis. Mit nun 1,5 Punkten aus fünf Runden steht der Setzlistenletzte respektabel da.

Auch Jeppe Falkesgaard, bis dahin ohne Punktgewinn, meldete sich zurück. Ein Remis gegen Jasper Holtel am Vormittag und ein überzeugender Sieg am Nachmittag gegen Bahne Fuhrmann brachten ihm ebenfalls 1,5 Punkte ein. Gegen Fuhrmann baute er seinen Vorteil konsequent aus und verwertete ihn schlussendlich souverän.

 

 

 

Rückschlag für Korchynskyi

Mykola Korchynskiy

Hinter den eigenen Erwartungen bliexb hingegen Mykola Korchynskyi zurück. Das Remis am Morgen gegen Medhus war angesichts dessen starker Form durchaus akzeptabel. Die Niederlage am Nachmittag gegen Kopylov jedoch war ein deutlicher Rückschlag. Ob er die angestrebten 3,5 Punkte aus den verbleibenden vier Runden noch erreichen kann, wird sich bereits in Runde sechs zeigen – dort trifft er auf Vojtech Plat. In den folgenden Partien könnte ihm ein ELO-Vorsprung zwischen 60 und 200 Punkten in die Karten spielen.

Klare Sicht – auch sportlich?

Während sich der Nebel der vergangenen Tage lichtet und den Blick auf die Kieler Förde mit Leuchtturm, Laboe und Olympiahafen freigibt, bleibt die sportliche Perspektive noch leicht verschwommen. Ob sich am Abend auch die Konturen im Kampf um den Turniersieg weiter schärfen, wird sich zeigen. 

 



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Schach erfreut sich einer immer größer werdenden Beliebtheit – auch in unserem Verein spüren wir diese Entwicklung deutlich. Deshalb haben wir uns entschieden, neben dem Bundesfreiwilligendienst, den wir bereits seit zwei Jahren anbieten, nun auch zwei Trainer:innenstellen auszuschreiben. 

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BFD-Ausschreibung

Trainer:in-Ausschreibung (9,5h/Woche)

Trainer:in-Ausschreibung (4,5h/Woche) (Übungsleitervertrag /-pauschale)

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Der erste Turniertag des Normenturniers begann mit zwei intensiven Runden in Kiel-Schilksee – direkt am Kieler Olympiahafen. Bereits zum Auftakt kam es zu überraschend vielen entschiedenen Partien. Zwar war die erste Runde von teils deutlichen Rating-Unterschieden geprägt, dennoch war diese hohe Zahl an Ergebnissen nicht unbedingt zu erwarten.

Die erste Partie des Tages endete bereits nach rund anderthalb Stunden, als Vojtech Plat gegen Jeppe Falkesgard gewann. Mit einer sehenswerten taktischen Wendung im 17. Zug verschaffte er sich im 18. Zug (siehe Diagramm) einen klaren Vorteil, der zehn Züge später zur Aufgabe führte.

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Auch die Begegnung zwischen Michael Kopylov und Philipp Mester war vergleichsweise schnell beendet und endete remis. Jasper Holtel hatte am Wochenende zuvor seine dritte IM-Norm erreicht und durfte nun erstmals als Internationaler Meister in spe antreten. In seiner Partie gegen Vitus Bondo Medhus geriet er jedoch in einem Endspiel mit jeweils drei Leichtfiguren und vier Bauern zunehmend unter Druck und wurde Zug um Zug überspielt.

Weitere Ergebnisse der Vormittagsrunde: Oleg Korneev setzte sich gegen Bjarne Vollbehr durch, während die Partie zwischen Mykola Korchynskyi und Bahne Fuhrmann nach knapp viereinhalb Stunden remis endete.

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Nach teilweise weniger als zwei Stunden Pause begann bereits die Nachmittagsrunde. Philipp Mester gelang erneut ein starkes Ergebnis: Gegen einen der drei Titelträger, Vojtech Plat, im Feld erreichte er ein Remis nach 40 Zügen. Dabei wäre möglicherweise sogar mehr möglich gewesen, da die Stellung lange Zeit angenehm für Weiß zu spielen war.

Im Kampf um eine Norm mischten sich vor allem zwei Spieler besonders erfolgreich ein: Mykola Korchynskyi gewann gegen Bjarne Vollbehr, und Vitus Bondo Medhus setzte sich gegen Bahne Fuhrmann durch. Damit steht Vitus mit 2 Punkten aus 2 Partien an der Spitze, während Mykola mit 1,5 aus 2 ebenfalls einen starken Start hinlegte.

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Auch Oleg Korneev gewann seine zweite Partie und teilt sich mit Vitus Bondo Medhus die Tabellenführung – beide bleiben nach dem ersten Turniertag ohne Punktverlust. Besonders spannend dürfte in Runde drei die Partie von Mykola Korchynskyi und Oleg Korneev sein.

Alle Partien sind live auf lichess.

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