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vorl. Teilnehmerliste Offene Vereinsmeisterschaft

Erstellt: Montag, 09. Dezember 2019
Geschrieben von Finn Petersen

Hier die aktuelle Teilnehmerliste zur Offene Vereinsmeisterschaft. Alle wichtigen Infos findet ihr in der Ausschreibung.

Stand: 12.12.2019

TlnNr Teilnehmer Titel TWZ Attr Verein/Ort Land Geburt
1. Beeck,Mats   2141   SK Doppelbauer Kiel GER 1998
2. Ghadimi,Mohammed Rez   2104   SK Doppelbauer Kiel GER 1976
3. Nahnsen,Kenneth   1979   SK Doppelbauer Kiel GER 1996
4. Malinowsky,Levi   1592   SK Doppelbauer Kiel GER 2010
5. Woltmann,Peter   1569   SK Doppelbauer Kiel GER 2007
6. Oberberg,Max   1493   SK Doppelbauer Kiel GER 1953
7. Malinowsky,Celina   1341 W SK Doppelbauer Kiel GER 2003
8. Li,Luxuan   935   SK Doppelbauer Kiel - 2010

Erneutes Unentschieden in der Oberliga

Erstellt: Montag, 09. Dezember 2019
Geschrieben von Sebastian Buchholz

Im letzten Punktspiel 2019 ging die Reise für unsere erste Mannschaft zu den Schachfreunden nach Hamburg. Auf dem Papier ein machbarer Gegner. Und um in der Oberliga zu verbleiben sollten Punkte eingesammelt werden. Gleiches dachten sich auch die Hamburger Schachfreunde, die, wie wir, ihre Stammmannschaft in den Kampf schickten. Ausreden in den Vorbereitungen sollte es also nicht geben. 

Magnus, Mats und Julian fingen frühzeitig damit an die Stellungen aus dem Gleichgewicht zu bringen. Bülent versuchte mal wieder am Brett die Theorie in der Eröffnung neu zu erfinden. Leider ging seine frühe Abweichung von der Italienisch-Theorie zu Lasten seiner Stellung und seiner Zeit. Die restlichen Doppelbauern entwickelten sich solide. Bei Mats kam es zuerst zu einer Entscheidung. Leider für den Gegner. In einem interessanten Bauernopfer hätte er im Anschluss kurzfristig noch einen Springer opfern können und hätte den Ausgang der Partie selbst bestimmen können. Kurz darauf einigte sich Alexander in leicht besserer Stellung remis. Bei Sebastian drohte eine Stellungswiederholung in einer komplett ausgeglichenen Stellung. Mit Blick auf die Bretter willigte Sebastian ein. Magnus, in der Form seines Lebens, stand riesig. Gefühlt führten 10 Züge zum Matt oder Damengewinn. Lukas bekam Oberwasser und Julian konnte in besserer Stellung einen Bauern einsacken. Ein 5:3 erschien daher möglich. Folglich lieferten Magnus und Julian entsprechend. Beide mit überzeugenden taktischen Schlägen. Aus dem Rückstand wurde somit eine 3:2-Führung. Bülent konnte in der Zwischenzeit seine Stellung verbessern. Dafür hatte er mit 2 Minuten für über 20 Züge akute Zeitnot. Er erreichte die Zeitkontrolle, aber nicht schadlos. Ein Bauer weniger und eine kaputte Stellung waren die Kompensation dafür. Nichtsdestotrotz machten Lukas und auch Reza Mut. Mut und Hoffnung waren zwischenzeitlich riesig, als Rezas Gegner tatsächlich eine Figur einstellte. Da es sich aber um einen eher taktischen Einsteller handelte übersah Reza es leider und verlor im Gegenzug einen Bauern. Der Mehrbauer reichte seinem Gegner aber nur zum Remis. Mit 3,5:2,5 waren wir knapp an einem Punkt dran, aber leider nur knapp. Lukas verzockte in Zeitnot seine gute Stellung. Nach der Zeitkontrolle kämpfte er aber lange, aber kam nicht über ein Remis hinaus. Und auch Bülent kämpfte bzw. trickste mal wieder. Aber sein Glück brauchte er bereits in Preetz auf, so dass Hamburg zum 4:4 ausgleichen konnte.

Insgesamt ein wichtiger Punkt, aber unter dem Strich ein Mannschaftspunkt zu wenig. Nach dem Spielverlauf wäre ein Sieg drinnen gewesen und wir hätten die Hamburger Schachfreunde weit hinter uns lassen können. Mit einer Ausbeute von 4 Punkten befinden wir uns im Mittelfeld und haben im nächsten Kampf gegen Diogenes erneuten Druck. Die Tabelle und Einzelergebnisse können hier entnommen werden.

 

 

Erneute Punkteteilung in der JuBu

Erstellt: Sonntag, 01. Dezember 2019
Geschrieben von Sebastian Buchholz

 

In der 3. Runde stand das Landesduell gegen Lübeck an. Dieses Aufeinandertreffen fand in der Jugendbundesliga nun schon zum siebenten Mal statt. Vor Abfahrt orakelte Magnus, dass wir nicht verlieren werden, weil er in der JuBu noch nie gegen Lübeck verlor. Lübeck war dies scheinbar auch bewusst. Uns erwartete eine starke Lübecker Mannschaft. An jedem Brett waren wir Außenseiter. Nichtsdestotrotz mussten die Partien erst einmal gespielt und auch gewonnen werden.

 

An den ersten drei Brettern legten Magnus, Keyvan und Jonas sehr aggressiv los, so dass die Bretter förmlich brannten und den gemeinen Zuschauer verwirrten. Wer stand jetzt wo besser? Wie kam es zu der Stellung? Ist das weg, wenn nicht, dann ist es gewonnen… Für Beruhigung sorgten Emil, Lukas und Julian, die einen solideren Aufbau wählten. Dementsprechend dauerte es auch nicht lange bis das erste Ergebnis fest stand. Keyvan verlor gegen Martin. Allerdings sollten wir noch einen Viertel des Punktes reklamieren. In der Analyse verriet Martin, dass Mats diese Variante irgendwann mal empfahl. Trotz Figur mehr konnte Keyvan seinen exponierten König nicht retten. Alle übrig gebliebenen Figuren waren entweder gefesselt oder gebunden, so dass Lübeck 1:0 in Führung ging. Kurz darauf schloss Julian überraschend Remis. Überraschend, weil Julian gerade zwei Figuren gegen einen Turm einsacken konnte. In der Zwischenzeit kämpfte Jonas kreativ gegen einen Drachen. Stellte dabei aber einen wichtigen Bauern ein und verlor letztlich noch einen dritten Bauern sowie sein Angriffspotenzial. Damit kam Lübeck dem Mannschaftserfolg sehr nahe. Emils Remis sicherte Lübeck dann schließlich einen Mannschaftspunkt. In einer sehr passiven Partie konnte Emil gut mit dem Remis leben. Auf den Schultern der beiden Ältesten lag nun die volle Verantwortung. Magnus spielte ungewohnt barbarisch – lange Rochade, zusätzlich konnte Fredrik einen Bauer auf b2, direkt vor Magnus‘ König, installieren. Nach halbstündigen Grübeln versank Frederik sogar über eine Stunde in die Gedanken für nur einen Zug. Seine Körpersprache sagte aber alles und machte Mut. Magnus gewann erst eine Qualität und kam anschließend mit wenigen Sekunden super über die Zeitkontrolle. Die Qualität reichte aus, um auf 2:3 zu verkürzen. Wie auch gegen Lehrte spielte nur noch Lukas. In einer ausgeglichenen Stellung opferte er interessant eine Figur für zwei Freibauern. Mit dem festen Glaube an dieses Opfer konnten Lukas‘ Freibauern nicht mehr gebremst werden, so dass wir tatsächlich noch einen Punkt aus Lübeck entführen konnten. Das Orakel irrte nicht! Nach drei Runden liegen wir mit vier Mannschaftspunkten mit jeweils vier anderen Mannschaften Kopf an Kopf. Einzig der HSK hat eine weiße Weste mit drei Siegen. Kurz nach dem Jahreswechsel geht es in Norderstedt weiter.

 

Offene Vereinsmeisterschaft

Erstellt: Samstag, 30. November 2019
Geschrieben von Finn Petersen

Im Januar 2020 startet unsere offene Vereinsmeisterschaft. In fünf Runden wird ab dem 17.01. der Vereinsmeister ausgespielt. Neben dem Titel gibt es einige attraktive Preise zu gewinnen.

Die Vereinsmeisterschaft ist für jeden Interessierten offen und auch für Vereinslose geeignet.

Schaut doch mal in die Ausschreibung und meldet euch an!

Starkes 4:4 in der Oberliga

Erstellt: Montag, 25. November 2019
Geschrieben von Sebastian Buchholz

Am vergangenen Sonntag war unsere erste Mannschaft in Preetz zu Gast. Nicht nur der Blick auf den Kader machte Preetz zum Favoriten, sondern auch Mats‘ kurzfristiger krankheitsbedingter Ausfall. Bis auf Magnus rutschten alle ein Brett nach oben, so dass die Vorbereitungen dahin waren. Kenneth sprang spontan an Brett 8 ein. Kenneths Spontanität wurde dann mit einer eiskalten Dusche belohnt. Sein schneller initiierter Königsangriff verpuffte ins Leere, so dass sein alleingelassener König den Gegenangriff nicht überstand. Damit ging Preetz in Führung und Kenneths Oberligadebüt endete flott. An den übrigen Brettern passierte wenig. Lukas entwickelte sich etwas fragwürdig, dafür gab es bei Bülent ganz leichte Hoffnungen. Beim zweitem Remisangebot an Brett 1 teilte sich Magnus den Punkt. Kurz darauf wurde Lukas für seine zweifelhaften Züge bestraft und Preetz ging mit 2,5:0,5 in Führung. In der Zwischenzeit stand Bülent aber noch immer gut und auch Alexander konnte sich einen Mehrbauern sichern, welcher zugleich ein Freibauer auf der sechsten Reihe war. Die Stellungen bei Julian, Mohammedreza und Sebastian erschienen sehr ausgeglichen, so dass zu diesem Zeitpunkt ein 4:4 ein realistischer Traum war. Mit Rezas Remis kamen wir diesen Traum einen halben Punkt näher. Und auch Alexander spielte seinen Trumpf aus, so dass sein weit vorangeschrittener Mehrbauer zum Erfolgsgarant wurde. Die dann folgenden Zeitnotphasen bei Bülent und Sebastian schienen aus dem Traum einen Alptraum zu machen. Bülent verlor erst einen und dann einen zweiten Bauern. Sebastian gewann einen Bauern, aber verlor die Initiative und unterschätzte das Eindringen des gegnerischen Turms. So ging Preetz mit 4:2 in Führung. Bei Bülent machten nur noch die paar Sekunden Bedenkzeit und die ca. 10 Züge bis zur Zeitkontrolle Hoffnungen. Und irgendwie… - entschuldigt die Ausdrucksweise, aber nur dieses Wort beschreibt es in vollem Umfang- ..und irgendwie beschiss Bülent seinen Gegner dann doch und eine Springergabel führte zum Damengewinn und zum Partiegewinn. Verrückte Partie!! Alle Hoffnungen lasteten nun auf Julians Schultern. Julian kam gut über die Zeitkontrolle, fand sich aber in einer merkwürdigen Stellung wieder. Letztlich schaffte er es aber irgendwie die gegnerische Dame einzufangen und sicherte somit einen wichtigen Mannschaftspunkt. Mit 3 von möglichen 6 Punkten finden wir uns exakt in der Tabellenmitte wieder. In zwei Wochen geht es bereits gegen die Schachfreunde aus Hamburg weiter. Bei der Leistung und der Moral könnten dort die nächsten Mannschaftspunkte drinnen sein.

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