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Schönes Tabellenbild bei der dänischen Meisterschaft. Nach der 2. Runde liegen Jonas, Jesper und Filip alle drei auf dem geteilten 1. Platz. Nachdem IM Mikkel Antonsen kurzfristig sein Teilnahme absagen mußte, fand man mit unserem Freund GM Carsten Hoi kurzfristig einen sehr guten Ersatz, so daß jetzt sogar 4 Doppelbauern am Start sind. Mann der Stunde ist allerdings IM Martin Percivaldi. Er war es, der den beiden Topfavoriten Jonas und Jesper in den ersten beidem Runden jeweils einen halben Punkt abnahm.

Juhu! Wir haben ein 4:4 gegen die starken Schachfreunde Berlin errungen! Das ist Klasse und ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zum Klassenerhalt. Ein besonderes Dankeschön geht dabei an unseren Matchwinner IM Pawel Teclaf, der in der letzten noch laufenden Partie seinen Landsmann GM Krzysztof Jakubowski niederrang. Pawel war kurzfristig für den erkrankten GM Marcin Dziuba eingesprungen und mußte schweren Herzens auf die ihm so wichtige polnische Blitzmeisterschaft verzichten. Dziekuje! Genau wie Marcin vom heimischen Krankenbett, fieberten online auch GM Johnny Hector und GM Nikita Meshkovs aus Schweden mit. Auch den Dreien allerbesten Dank fürs Daumendrücken und die guten Wünsche! Das Unentschieden war allerdings schwer erkämpft, denn Brett 7 und 8 wackelten. IM Ashot Parvanyan wurde wie schon im 4er-Pokal recht deutlich aufgezeigt, dass sein Eröffnungsrepertoire noch nicht mit seiner sonstigen großartigen Spielstärke mithalten kann. Um Großmeister zu werden, liegt meines Erachtens nach, zumindest diesbezüglich noch sehr viel Arbeit an. IM Jakob Pajeken hingegen, spielten mal wieder die Nerven einen Streich. Als sich der Wettkampf zuspitzte und mehr und mehr klar wurde, dass die Partie von Jakob enormes Gewicht für den Gesamtausgang haben würde, begann Jakob plötzlich schnell und mit zitternder Hand zu spielen, statt weiter ruhig und seriös am Brett zu arbeiten. Wer nach 32 Zügen ein klar vorteilhaftes, ja fast gewonnenens Endspiel auf dem Brett hat, darf einfach nach 38 Zügen nicht sang- und klanglos auf Verlust stehen. Dennoch ein Kompliment für seinen Mut, ein frühzeitiges Remisangebot selbstbewußt abzulehnen. Und nach einigen Irrungen und Wirrungen, hielt er den Laden ja doch irgendwie zusammen und schaffte den für das Team notwendigen halben Punkt. "Durch solche Partien wachsen die jungen Leute!" resümierte Mannschaftsführer Ralph Junge überglücklich. Und so bleiben wir dem Konzept treu, unseren jungen Spielern auch zukünftig zu vertrauen und sie auf diese Weise weiterzuentwicklen. Hier ein paar motivierende Zahlen, welche belegen, dass wir auf dem richtigen Weg unterwegs sind:

Einsätze der Jugendbretter in der vergangenen Bundesligasaison 19/21:

Kiel 20, Bremen und Dresden je 9, Mülheim 8, Viernheim 3, SF Berlin 2, Aachen 1, alle anderen Vereine 0

Jüngster Kader der Bundesliga in der aktuellen Saison 21/22:

Jahrgang 2004: GM Jonas Bjerre,

Jahrgang 2003: GM Hans Niemann, IM David Gavrilescu, IM Pawel Teclaf, IM Armen Barseghyan, IM Filip Boe Olsen, IM Jakob Pajeken

Jahrgang 2002: GM Andrey Esipenko

Jahrgang 2001: IM Ashot Parvanyan, FM Magnus Arndt
 

Nach dem erfolgreichen Start in Runde 1 und 2 konnte auch das Spiel gegen SK König Tegel mit 6:2 gewonnen werden. Die Tabellenführung in der Schachbundesliga, aufgrund besserer Brettpunkte, konnte somit verteidigt werden. Mit Blick auf dem Papier wird die heutige vierte Runde aber der erste richtige Gradmesser für unser Team. Die Partien gegen die Schachfreunde Berlin können über chess24.com live mitverfolgt werden.

Für die meisten Mannschaften ist die dritte Saison der DSOL nun zu Ende gegangen. Unsere beiden Teams feierten zum Abschluss der Saison jeweils Erfolge. Die erste Mannschaft konnte sich 3:1 gegen die Biebertaler Schachfreunde durchsetzen. Hervorzuheben ist Darians Sieg gegen einen 400 Ratingpunkte besseren Gegner. Die Saison endet für die Erste mit einen mittleren Tabellenplatz.

Ebenfalls 3:1 gewann die zweite Mannschaft gegen SC Ehrenberg. Der 4:0 Erfolg war drinnen. Aber dieses Mal hatten wir das Pech auf unserer Seite. Christian verlor wegen eines Mouse Slips seine Dame in guter Stellung. Hervorzuheben ist Yannicks Leistung mit starken 6 aus 6. Aber der Sieg in der letzten Runde machte auch Hoffnung auf das Viertelfinale. Die erhoffte Schützenhilfe aus Bremerhaven folgte, als unser Konkurrent um Platz 2, der SK Wewelsburg, gegen Bremerhaven mit 2,5:1,5 verlor. Das bedeutet Platz 2 in der Endabrechnung und das Viertelfinale gegen die SF Greiz.

Bereits eine Runde vor Schluss werden Levi Malinowsky (U12) und Alexander Bräutigam (U14) Landesmeister. Beide sind uneinholbar auf dem ersten Platz der LJEM. Weitere Doppelbauern haben die Chance weit oben zu landen. Morgen gibt es eine weitere Runde. Ein Bericht folgt in Kürze.

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