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Der Auftakt für unsere 1. Mannschaft in der 2. Bundesliga Nord hätte kaum härter sein können. Die Saison startete mit dem Aufeinandertreffen gegen die Schachfreunde Wolfhagen. Diese beendeten die vergangene Saison noch in der 1. Bundesliga auf Platz 3 hinter Viernheim und punktgleich mit Serienmeister Baden-Baden. Warum sie dennoch den Rückzug in die 2. Liga antraten? An den Brettern war jedenfalls nichts zu holen. Das verwundert auch nicht, wenn die Gegner an jedem Brett fast 200 Ratingpunkte mehr aufweisen. Umso schöner, dass Nicolais Debüt mit einem Remis gegen einen GM mit 2617 Elo endete. Auch Simon konnte bei der deutlichen 1:7-Niederlage einen halben Punkt einfahren. 

Der Fokus lag somit auf dem zweiten Tag gegen den HSK. Aufgrund zahlreicher Ausfälle hätten die Vorzeichen allerdings besser sein können. Dennoch entwickelte sich der Mannschaftskampf zu einem echten Krimi. Leider mit dem falschen Ende für uns. Kurioserweise gewannen auf beiden Seiten vermehrt diejenigen, die im Laufe ihrer Partie zwischenzeitlich schlechter standen. Aber auch das ist Schach. Abgerechnet wird am Ende, und somit ist der Saisonauftakt mit null Mannschaftspunkten gründlich in die Hose gegangen. Am 15.11. geht es beim Einzelspieltag gegen Lübeck weiter.

Durch die Ausfälle in der 2. Bundesliga standen auch drei potenzielle Stammkräfte unserer Oberligamannschaft gegen den SK Norderstedt nicht zur Verfügung. Das machte sich bereits beim Blick auf die Paarungen bemerkbar. An jedem Brett waren die Norderstedter leicht favorisiert, allerdings längst nicht so deutlich, wie es das Endergebnis von 1,5:6,5 vermuten lässt. Somit erwischte auch Doppelbauer II einen rabenschwarzen Spieltag. Am 15.11. steht mit der Partie gegen SAV Torgelow-Drögeheide die weiteste Auswärtsfahrt der Saison an.

Positives gibt es hingegen aus der Landesliga zu berichten. Unsere 3. Mannschaft konnte das Aufrücken mehrerer Spieler in die Oberliga gut kompensieren und startete mit einem 5:3-Auswärtserfolg gegen den Lübecker SV IV erfolgreich in die Saison.

Gleichzeitig startete auch die neue Bezirksklasse C Kiel. Bereits vor Beginn des Mannschaftskampfes stand fest, dass Doppelbauer zwei Mannschaftspunkte holen würde. Schließlich trafen mit DB V und DB VI gleich zwei unserer Mannschaften aufeinander. Am Ende setzte sich das etwas erfahrenere Team mit 3:1 durch.

2. Bundesliga in Lübeck

Brett 1: Harvard Haug : Nikolas Lubbe                                                  Brett 5: Simon Knudes : Merjin Van Delft

   

 

 

Abweichend zur Ausschreibung wird das Turnier am 9.10. nicht zur ELO-Auswertung eingereicht. Auch wird für die erste Runde kein Startgeld erhoben.

Den Startschuss in die Saison 2026/2027 gab unsere vierte Mannschaft in der Bezirksliga. Gespielt wurde bereits am Donnerstagabend bei KSG II. Die Anreise zum Auswärtsspiel war somit überschaubar. Überschaubar war leider auch das Ergebnis.

Gegen eine auf dem Papier deutlich stärkere Mannschaft – an jedem Brett waren die Gastgeber teils bis zu 200 DWZ stärker – setzte es eine herbe Niederlage zum Saisonauftakt. Einzig Mark Johnson konnte an Brett 8 mit einem Remis etwas Zählbares holen. Damit ist der Start in die neue Saison kräftig in die Hose gegangen. Am 30.10. ist dann die SG Probstei zu Gast.

Doppelbauer II startete am Wochenende ebenfalls in die neue Oberligasaison. Auftaktgegner war, wie schon in der vorherigen Spielzeit, der HSK III. Nach der knappen 3:5-Heimniederlage im letzten Jahr durfte das Team dieses Mal nach Hamburg reisen.

Auf dem Papier war die Sache klar wie in der Bezirksliga: An jedem Brett waren die Hamburger favorisiert. Unsere Doppelbauer waren allerdings heiß auf die neue Saison – und das zeigte sich auch am Ergebnis. Am Ende stand ein 4:4. Auch wenn auf beiden Seiten nicht immer die besseren Stellungen gewonnen wurden, ist das Ergebnis unter dem Strich fair.

 In zwei Wochen empfängt Doppelbauer II den SK Norderstedt.

Gleich acht Doppelbauern machten sich am Wochenende auf den Weg zum 25. Schnellschach Neumünster Open. Insgesamt gingen 84 Spielerinnen und Spieler an den Start und spielten neun Runden Schnellschach. Und zumindest einer unserer Spieler dürfte mit seiner Ausbeute am Ende ziemlich zufrieden gewesen sein.

Keyvan Farokhi startete von Rang 5 in das Turnier und ließ anschließend fast nichts liegen. Mit beeindruckenden 8,5 Punkten aus neun Partien sicherte er sich den Turniersieg. Damit verwies er unter anderem IM Michael Kopylov mit 8 Punkten sowie FM Taron Khachatryan und Jonas Gremmel mit jeweils 7 Punkten auf die weiteren Plätze.

Ebenfalls weit vorne landete Jasper Holtel. Als topgesetzter Spieler ins Turnier gestartet, erreichte er 6,5 Punkte und belegte damit am Ende Rang 5. Somit schafften es gleich zwei Doppelbauern unter die ersten fünf.

Für Mats Beeck lief das letzte Turnierdrittel nicht ganz nach Wunsch. Mit einer Schnellschach-Elo von 2178 gehörte er ebenfalls zum erweiterten Favoritenkreis, musste sich dieses Mal aber mit 5 Punkten und Platz 28 begnügen.

Neben unseren drei Spielern aus der oberen Hälfte waren noch fünf weitere und vor allem junge Doppelbauern am Start. Mila Freymann erspielte sich 4 Punkte und belegte Platz 58. Oliver Krüger kam auf 3 Punkte und Rang 72. Ebenfalls 3 Punkte erreichte Afshin Farokhi auf Platz 75. Chris-Enyu Wang und Florian Kafle sammelten jeweils 2,5 Punkte und landeten auf den Plätzen 76 und 80.

Die vollständigen Ergebnisse gibt es bei Chess-Results.

Bei der diesjährigen Auflage des Dähnepokals meldeten sich 24 Spieler an. Den Weg nach Heide traten allerdings nur 23 an. Darunter waren auch sechs Doppelbauern – also gut ein Viertel des Teilnehmerfeldes – mit Eddy, Jannis, Lars, Rewan, Sebastian und Volker.

In Runde 1 kam es leider direkt zu einem internen Doppelbauer-Duell. Den Kampf Schüler gegen Trainer entschied Sebastian für sich. Die restlichen Doppelbauern machten ihre Sache weitgehend souverän. Nur Volker durfte nach einem Remis bei zwei Blitzpartien „nachsitzen“. Diese liefen dann aber souverän, sodass fünf Doppelbauern unter den letzten zwölf Teilnehmenden waren.

Damit war die Wahrscheinlichkeit für ein weiteres vereinsinternes Duell groß. Dieses Mal traf es Jannis und Volker – quasi ebenfalls ein Schüler-Trainer-Kampf, in dem sich Volker durchsetzte. Sebastian gewann ebenfalls. Rewan musste nach einem Remis in die Verlängerung und verlor dort beide Blitzpartien. Und Eddy bescherte allen Anwesenden einen langen und unterhaltsamen Abend. Nachdem er gut aus der Eröffnung gekommen war, stemmte er sich stundenlang im Mittel- und Endspiel gegen die drohende Niederlage. Am Ende konnte er diese jedoch nicht mehr abwehren und schied aus dem Pokal aus.

Unter den letzten acht – eigentlich sind es nur noch sechs – sind mit Sebastian und Volker weiterhin zwei Doppelbauern vertreten. Die Losfee entschied ausgerechnet, dass beide in einem „Doppelbauer-Trainer-Duell“ gegeneinander spielen. Damit steht zumindest schon fest, dass auch im Halbfinale Doppelbauer zu einem Viertel vertreten sein wird.

Besten Dank an den SV VHS Heide für die Ausrichtung!

Die Einzelergebnisse sind unter Schachverband Schleswig-Holstein e.V. – 1. + 2.Runde Dähne-Pokal 19.9.2026 zu finden.

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