- Sebastian Buchholz
Das Heimspielwochenende in der 2. Bundesliga entwickelte sich insgesamt zu einem vollen Erfolg. Nachdem der vermeintlich entscheidende Kampf am Freitag gegen den HSK II knapp mit 3,5:4,5 verloren ging, warteten am Samstag und Sonntag zwei auf dem Papier noch stärkere Gegner. Trotz Ratingnachteilen gelang am Samstag ein 4,5:3,5-Erfolg gegen den SV Erkenschwick um Ex-Doppelbauer GM Nikita Meshkovs. Am Sonntag folgte ein überzeugender 5,5:2,5-Sieg gegen sieben Mülheimer. Besonders beeindruckend: An den ersten vier Brettern ging trotz Ratingnachteilen keine einzige Partie verloren. Mit diesen vier wichtigen Mannschaftspunkten konnten wir uns entscheidend von der zuvor punktgleichen Abstiegsgruppe absetzen.
Am 28.2. und 1.3. steht nun die weite Auswärtsfahrt nach Aachen an – mit Begegnungen gegen den Aachener SV und die SG Porz.
Die entspannte Lage der norddeutschen Mannschaften in der 2. Bundesliga wirkt sich auch auf die Oberliga aus. Ohne Absteiger in die Oberliga Nord Nord wird es dort weniger Absteiger geben. Zudem dürfte sich der Lübecker SV den direkten Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga kaum nehmen lassen. Unabhängig von diesen äußeren Faktoren wollen wir den Klassenerhalt jedoch aus eigener Kraft sichern. Ein wichtiger Schritt war dabei der 2. Mannschaftserfolg gegen den SK Marmstorf. Nach dem 5,5:2,5 stehen nun vier Mannschaftspunkte zu Buche. Am 1.3. bietet sich gegen den Abstiegskonkurrenten SV Bad Schwartau die nächste wichtige Gelegenheit.
Ein großer Dank gilt an diesem Heimspielwochenende Afshin Farokhi, der beide Mannschaften vor Ort betreute und ebenfalls zu den Gewinnern des Wochenendes zählt.
Weniger erfreulich verlief das Wochenende auf regionaler Ebene. Doppelbauer III glich in der Landesliga einem Lazarett, sodass lediglich sechs Spieler die Reise nach Lübeck antreten konnten. Entsprechend angeschlagen präsentierte sich das Team auch an den Brettern. Mehrere grobe Fehler führten letztlich zu einer deutlichen 0,5:7,5-Niederlage.
Auch Doppelbauer IV hatte mit Personalsorgen zu kämpfen, brachte jedoch immerhin acht Spieler an die Bretter in Mölln. Am Ende stand dennoch eine klare 2:6-Niederlage zu Buche – ohne einen einzigen Partiegewinn.

