Die fünfte Runde in der 2. Frauenbundesliga ist meistens immer die Runde gegen den Reisepartner. Ich machte mir um diese Runde keine Gedanken, da am Anfang der Saison genügend Spielerinnen zugesagt haben.

Aber dann war plötzlich eine Spielerin im Ausland und eine andere sagte auch leider ab. Aber kein Problem, dann spielt eine unserer Jugendlichen. Doch auch das ging leider nicht, denn aus mir unerfindlichen Gründen wurde ausgerechnet die Vorrunde zur DSAM in Hamburg Bergedorf an diesem Termin gespielt. Also auch kein Backup mehr und Rike so kurzfristig aus Frankreich einfliegen zu lassen für eine Runde, das ist dann doch etwas teuer.

Also fuhren wir zu fünft nach Lübeck (drei aus Kiel und zwei am Vorabend aus Berlin). Vom Bahnhof gingen Chrissy, Sonja und ich zu Fuss zum Spiellokal (normal 29 Minuten, aber da ich dabei war, etwas länger), Alina und Elisa fuhren mit dem Taxi, da sie etwas knapper dran waren.

Uns erwartete ein mit für mich verbotenen Leckereinen (u.a. eine bestimmt sehr leckere Marzipantorte) eingedecktes Spiellokal, jedoch gab es auch gesunde Sachen wie leckere Apfelstücke, die ich glaube ich fast alleine aufgefuttert habe und eine Mannschaft, die auch ein paar Ausfälle hatte (u.a. war Alva krank), aber trotzdem noch sehr stark aufgestellt war.

Alexandra, die auch etwas angeschlagen war, konnte sich über den kampflosen Punkt freuen. Die Marschrichtung war klar: Mindestens eine Spielerin musste gewinnen, der Rest konnte gerne Remis machen.

Bei Sonja und Chrissy gab es dann zu meiner Überraschung nach einiger Zeit und ausgeglichenen Stellungen Remisangebote der Gegnerinnen, obwohl sie dort eigentlich etwas besser von der Zahl her waren. Da Alina und ich ganz gut standen, durften beide das Remis annehmen.

Elisa verlor dann leider gegen Irina.  Alina hatte eine Gewinnstellung aber Luba verteidigte sich sehr ideenreich, und es war nicht so einfach. Katerina hat leider irgendwie die Zeit vergessen, war in horrender Zeitnot und stellte eine Qualität ein und ließ mich auch noch zum Angriff kommen. Ich gewann dann noch eine Figur und die Partie.

Bei Alina passierte Kurioses: Luba war irgendwie der Meinung, dass es ab dem 60. Zug noch Zeit dazu gibt, aber das gab es nicht, so dass sie auf Zeit verlor. Allerdings gibt  es diese Bedenkzeitregelung schon seit einigen Jahren in den Frauenbundesligen. Ihre Stellung war aber auch nicht gut.

Somit ein schönes 3:3 und da Delmenhorst gegen Hamburg verloren hat, haben wir somit den Klassenerhalt sicher!

Die letzte Doppelrunde ist am 15.-16.2. in Kiel in der Aula der Max-Planck-Schule und an diesem Tag ist zum Glück keine DSAM, so dass ich eher ein Luxusproblem haben werde.

Es kommen die Mannschaften von Hemer (mit 3 gemeldeten Großmeisterinnen)  und Steinfurt. Wir freuen uns sehr über Besucher.

Gespielt wird am 15.2.2020 um 14 Uhr

(Kiel - Steinfurt und Lübeck - Hemer)

und am 16.2.2020 um 9 Uhr

(Hemer - Kiel und Steinfurt - Lübeck)